Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselkompetenz



Selbstwertgefühl
und Offenheit

Die Welt wächst täglich stärker zusammen.

Die unterschiedlichen Kulturen der Herkunftsländer der Menschen, denen wir privat oder beruflich begegnen, haben sich meist in Hunderten von Jahren geprägt und sind daher auch integraler Bestandteil des Menschen aus jedem Herkunftsland.
Sie zu ändern ist eine fehlgeleitete Absicht. Kulturen wollen wahrgenommen werden. Sie wollen verstanden und gefühlt werden.

Interkulturelle Kompetenz bedeutet daher erst einmal Öffnung für die Welt des Anderen – ohne Wenn und Aber.

Dazu gehört ein starkes Selbstwertgefühl. Wer hierüber nicht verfügt, könnte Ängste entwickeln, dass die fremden Werte die seinen unterdrücken.

Das Training zur Interkulturellen Kompetenz macht daher zunächst einmal die persönlichen Werte des Teilnehmers und seine eigene kulturelle Persönlichkeit bewusst. Ohne diese Ist-Analyse kann meist keine Offenheit entstehen, weil man sich seiner eigenen Werte vorher bewusst sein sollte.

 

Interesse und Verstehen

Lt. Wikipedia ist ein Mensch interkulturell kompetent, wenn er „ bei der Zusammenarbeit mit Menschen aus fremden Kulturen deren spezifische Konzepte der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens und Handelns erfasst und begreift.“

Das ist nicht ganz falsch – es fehlt aber das tiefere Interesse am Anderen. Ohne dieses echte Interesse bleibt es beim Beobachten und leider auch beim Bewerten.

Wer nachfragt und damit Anerkennung dem Anderen gegenüber ausdrückt, öffnet bisher vielleicht verschlossene kulturelle Türen.

 

Anerkennung – „wie man hineinruft so schallt es zurück!“

Anerkennung einer bisher unbekannten Kultur gegenüber ist der Schlüssel zum gegenseitigen Verstehen.

Man darf wohl davon ausgehen, dass die meisten Missverständnisse in der Interkulturellen Kommunikation auf der fehlenden Anerkennung und der meist damit verbundenen Bewertung beruhen.

Man kann unschwer erkennen, dass Interkulturelle Kompetenz hohe individuelle Ansprüche stellt und eine starke Selbstreflexion der eigenen Person und Werte erfordert.

Wird dieser Weg gegangen, adaptiert sich das dazu nötige Wissen wie von selbst, weil die eigene Geisteshaltung eine ähnliche beim Gesprächspartner begünstigt.

 

Seminar Tag 1

Traingsthemen - Einführung

 

Seminar Tag 2

Trainingsthemen – beispielhafte Umsetzung
= Bearbeitung aller 17 Themen anhand vieler praktischer Beispiele aus allen Lebenssituationen 

nach oben | zurück