Einführung

Konflikte entstehen durch das Unverständnis der gegenseitigen Verhaltensmuster der Streitenden. Jeder, der einen Konflikt als aufregend wahrnimmt, geht in der Regel davon aus, dass sein Konfliktpartner ihn persönlich angreifen will.

Dieses ist allerdings höchst selten der Fall. Meistens leben die Konfliktpartner lediglich ihre unterschiedlichen Verhaltensmuster und können sich nicht vorstellen, dass der "Gegner" andere Verhaltensmuster besitzt.

Wenn zusätzlich zu den unterschiedlichen Mustern auch noch eine Resonanz hinzukommt - dann ist der Streit perfekt. Als "Resonanzen" bezeichnet man die Aufregung von eben jenen Verhaltensmustern, die der jeweilige Konfliktpartner bisher mühsam versucht hat zu verdrängen. Werden diese aufgeregt, schützt sich der resonante Konfliktpartner durch Blockade oder Angst.

Dieser Schutz kann allerdings von der reinen Verteidigung auch zu einem Gegenangriff mutieren.

Dieses passiert meistens dann, wenn das bisher verdrängte Muster als besonders unangenehm empfunden wird.

Im Konfliktcoaching ist es nun die Aufgabe, dem Klienten seine Resonanzen bewusst zu machen.

Wenn der Coachee versteht, warum er sich aufregt und was das mit seinen Verhaltensmustern zu tun hat, überwindet er meist das Gefühl des persönlichen Angriffs, und er begreift, was sein Anteil/Verhaltensmuster beim Konflikt ist.

Konfliktcoaching grenzt sich sehr deutlich von Mediation und ähnlichen Harmonisierungsbemühungen der Streitparteien ab.

Zu einem vertiefenden Verständnis unseres Coaching-Ansatzes lesen sie bitte den Abschnitt Selbstcoaching - die innere Führung (wieder-)finden.

nach oben | zurück